Tennis

Portrait

Ein Sport für Einzelkämpfer

Tennis ist im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten kein klassischer Mannschaftssport. Auch wenn man im Verein angemeldet ist und in einer Mannschaft an Turnieren teilnimmt – am Ende steht man meist alleine (oder im Doppel zu zweit) auf dem Platz. Das ist es, was für viele die Faszination an diesem Sport ausmacht: Man kämpft alleine, muss seine eigenen Fehler ausbügeln; man verliert oder gewinnt alleine.

Wichtige Aspekte des Spiels: Strategie, Konzentration und Emotion

Beschäftigt man sich näher mit dem Tennissport, fällt schnell auf, dass es nicht nur Technik, Kraft und Ausdauer sind, die einen guten Spieler auszeichnen. Besonders die Taktik spielt in langen Spielen eine große Rolle. Wo spiele ich den Ball hin? Wann gehe ich ans Netz? Bleibe ich in der Defensive – oder wage ich den Schritt in die Offensive?

Doch damit nicht genug: Geht der aufgestellte Matchplan nicht auf, sollte man niemals die Nerven verlieren. Denn darunter leidet nicht nur die Konzentration: Der Gegner wird schnell bemerken, wenn man mit sich und dem eigenen Spiel hadert – und kann dies zu seinen Gunsten ausnutzen. So gilt: Fehler müssen schnell abgehakt werden, es muss von Punkt zu Punkt gedacht werden – und natürlich gehört auch Freude und eigenes Anfeuern zum Spiel dazu. Die Psyche ist besonders bei einem hohen spielerischen Niveau der alles entscheidende Faktor, denn sie bestimmt, ob ein Spieler tatsächlich in der Lage ist, auch unter extremen Stressbedingungen sein ganzes spielerisches Potenzial auszuschöpfen.

Fairplay und Vorbildfunktion zeichnen die Spieler aus

Der Aspekt des Einzelkämpfers bringt noch andere Aspekte mit sich, die den Tennissport auszeichnen: Er lebt vom Fairplay-Gedanken, hat einen großen Vorbildcharakter. Und so gab es in der langen Historie und Tradition dieser Sportart immer wieder Spielerinnen und Spieler, die diese Tugenden verkörperten wie wenige andere Sportler. Ivan Lendl, Mats Wilander, Jimmy Connors, John McEnroe, Martina Navrátilová, Björn Borg, Steffi Graf, Boris Becker, Roger Federer – sie alle begeisterten und begeistern noch heute die Massen der Tennis-Fans – und hier seht ihr, warum:

Von Diana Schreiner

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