Tennis

Plätze

Tennis kann auf drei verschiedenen Untergründen gespielt werden

Tennis wird nicht nur auf einem Untergrund gespielt – wie man bei den vier größten Tennisturnieren (Grand Slams) sieht. Während die Saison für die Profis in Sydney bei den Australian Open auf einem Hartplatz beginnt, wechseln sie ab März/April auf Sand, um dann bei den French Open in Paris zu spielen. Kurz darauf folgt die Rasensaison mit ihrem Höhepunkt in Wimbledon. Gegen Ende der Saison geht es dann wieder zurück auf den Hartplatz – das letzte Grand Slam der Saison findet meist Ende September bei den US Open in New York statt.

Natürlich wirkt sich der Untergrund auch auf das Spiel an sich aus: So wird der Ball auf Rasenplätzen beim Aufsetzen schneller als beim Sandplatz. Weil das Spiel auf Rasen also insgesamt schneller ist, werden die Ballwechsel in der Regel kürzer als auf Sandplätzen. Der Sandplatz ist der älteste und früher am häufigsten verwendete Belag für Tennisplätze, er eignet sich ausschließlich für Außenanlagen. In Hallen findet man oftmals einen Hartplatz, der aus einem Gemisch aus PVC und anderen Kunststoffen besteht und dessen Oberfläche leicht aufgeraut wird. Auch hier sind die Ballwechsel schneller als auf Sandplätzen.

Tennisvereine haben immer eine eigene Anlage, meist können sie auf circa fünf Sandplätzen gleichzeitig trainieren. Ist man nicht Mitglied im Verein, kann man sich trotzdem einen Platz mieten – beispielsweise für zwei Stunden. Der Platz muss nur vorher reserviert werden, die Kosten für die Platzmiete liegen bei circa zehn Euro die Stunde.

Auf welchem Untergrund gespielt wird ist abhängig von der Jahreszeit

Die Outdoor-Anlagen der Vereine haben in der Regel von Ende März bis Ende Oktober Saison und sind nur währenddessen bespielbar. Im Winter werden die Plätze abgebaut und das Training und Spielen in Hallen verlagert. Solche Hallen sind meistens mit einem Hartplatz ausgestattet.

Um in der Winterzeit Tennis zu spielen, bieten die Betreiber der Hallen oft verschiedene Pakete und Konditionen an. So kann man den Platz beispielsweise einmalig mieten, eine Zehner-Karte erwerben oder gleich für die ganze Saison (also Anfang November bis Ende März) buchen. Aufgrund der Auslastung durch die Vereine und deren Trainingszeiten sind die Plätze zu gewissen Uhrzeiten günstiger in der Miete.

Da unsere Redaktion in Köln sitzt, haben wir ein Beispiel für eine Kölner Tennishalle für dich herausgesucht: http://www.tcfk.de/anlage/tennishalle/, Die Preisgestaltung dürfte deutschlandweit ähnlich ausfallen – daher kann diese zur ersten Orientierung und Information dienen.

Von Diana Schreiner

Comments (0)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

sports2discover

ALL RIGHTS RESERVED © 2015 FUELTHEMES | EDITED BY ONLINE-REDAKTEURE TH KÖLN 2016