Frisbee

Regeln

Keine Regeln beim Ultimate

Ultimate hat nicht viele Regeln, genau genommen gibt es gar keine. Die Spieler des schnellen Scheiben-Sports bezeichnen die Regeln eher als Gebote. Und davon gibt es zehn. Viele davon weisen Parallelen mit anderen US-Sportarten wie American Football und Basketball auf. Dennoch gibt es ein paar auffällige Unterschiede beim Ultimate, die so bei den wenigsten Sportarten zu finden sind.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die wahrscheinlich auffälligste Gemeinsamkeit von American Football und Ultimate ist sicherlich das Spielfeld. Das offizielle Ultimate-Feld ist 100 Meter lang und 37 Meter breit und hat an beiden Platzenden eine Endzone.

Und auch der Beginn des Spiels erinnert stark an den Kick-Off beim Football: Am Anfang jedes bespielbaren Punktes wird die Wurfscheibe von der verteidigenden Mannschaft (Defense) zur angreifenden Geworfen (Offense).

Eine weitere Parallele zwischen den beiden US-Sportarten besteht im Erzielen von Punkten. Wie beim Football auch, ist beim Ultimate dann ein Punkt erzielt, wenn die Scheibe von der Offense in die gegnerische Endzone geworfen wurde und diese dort von einem eigenen Mitspieler gefangen werden konnte.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Sportarten liegt in der Wurfrichtung der Spielgeräte. Darf beim Football der Ball im laufenden Spiel nur vom Quarterback und nur in einer bestimmten Zone nach vorne geworfen werden, so kann die Frisbee beim Ultimate von jedem Spieler in jede beliebige Richtung geworfen werden.

Sternschritt – ganz wie beim Basketball

Wird die Scheibe im Lauf gefangen, so muss der Fänger augenblicklich stehen bleiben und darf sich anschließend – ganz wie beim Basketball – nur noch im Sternschritt bewegen. Der Fänger wird zum neuen Werfer. Innerhalb von zehn Sekunden muss er die Scheibe werfen, um das Spiel fortzuführen.

Schafft er es nicht die Frisbee innerhalb der Zeitbegrenzung zu einem Mitspieler zu bringen, so ist die gegnerische Mannschaft im Besitz des Spielgeräts. Gezählt werden die Sekunden von dem Verteidiger, der den neuen Werfer deckt.

Körperkontakt – ist das erlaubt?

Ein Pass ist dann nicht komplett, wenn er geblockt wird, den Boden berührt, im Seitenaus landet, fallen gelassen oder abgefangen wird. In diesen Fällen erhält sofort die Defense die Scheibe, die somit zur Offense wird.

Körperkontakt zwischen den Spielern beider Mannschaften ist nicht erlaubt. Einen Schiedsrichter, der auf die Einhaltung dieser Regeln achtet, gibt es jedoch beim Ultimate nicht. Die Spieler sind dazu angehalten, Streitigkeiten unter sich zu klären und den Fairplay-Gedanken nicht zu vergessen.

Einen Überblick über die zehn Gebote vom Ultimate-Sport findest du hier.

Von Jonas Reihl

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