Eissport

Eisschnelllauf

Im Rausch der Geschwindigkeit

Faszination Geschwindigkeit: Mit über 45 km/h rauschen die Eisschnellläufer durch die Hallen der Republik im Kampf um Hundertstelsekunden. Das Duell der schnellsten Athleten ist bereits über 250 Jahre alt: Den ersten bekannten Wettkampf gab es 1763 in Großbritannien.

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Üblicherweise werden bei Eisschnelllauf-Wettbewerben auf den Distanzen über 100, 500, 1000, 1500, 3000, 5000 und 10.000 Metern Rennen durchgeführt. Natürlich gibt es auch spezielle Ausdauerrennen über noch weitere Distanzen, aber man kann es sich bereits denken: Das ist nichts für Anfänger!

Im Normalfall treten zwei Läufer auf einer Eisfläche gegeneinander an und laufen in Runden. Dabei können die Startpositionen versetzt sein, oder beide Läufer starten gleich und können abwechselnd in den Kurven die innere Bahn nutzen, damit kein unfairer Vorteil entsteht. Alternativ tritt nur ein Läufer an und es wird nur die Bestzeit gewertet.

Pavel Kulizhnikov setzte 2015 den Weltrekord über 500 Meter mit einer beeindruckenden Leistung:

Aber auch Staffelläufe und Teamläufe sind möglich: Dabei wird überlicherweise versetzt gestartet und bei Teamläufen die Zeit des hintersten Starters des Teams als Wertungsgrundlage genommen.

Eisschnelllauf wird von fast allen Eissport-Vereinen in Deutschland angeboten. Dabei gibt es bereits Junioren-Klassen, so dass sich eine Anmeldung auch für Kinder lohnt. Zum eigenen Training empfiehlt es sich beispielsweise zu „leeren“ Zeiten in die lokale Eishalle zu gehen und dort auszuprobieren, welche Geschwindigkeiten man erreichen kann.

Die deutsche Athletin Jenny Wolf erklärt, wie sie versucht die bestmögliche Technik zu erreichen:

Achtung: Anfänger sollten jedoch erst so lange trainieren, bis sie eine wirklich 100%ige Sicherheit auf dem Eis haben – denn bei den hohen Geschwindigkeiten kann ein Sturz logischerweise auch schwere Verletzungen als Konsequenz haben.

Das Wettrennen auf dem Eis bietet jede Menge Faszination und auch die Eleganz bei der hohen Geschwindigkeit beeindruckt.

Von Christian Ebener

Bildnachweis (Beitragsbild): CC BY-SA 3.0https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carl_Verheijen_5k_Heerenveen.jpg

Bildnachweis (1.): CC BY-SA 3.0 – Nationalarchiv der Niederlande: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sergey_Khlebnikov.jpg

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