Beachvolleyball

Regelkunde & Taktik – Beachen verstehen

Die wichtigsten Regeln im Beachvolleyball

Wir erklären dir die wichtigsten Regeln im Beachen – so steht deinem ersten Match quasi nichts mehr im Weg.

Die Spielzüge

Im Beachvolleyball beginnt der Ballwechsel mit dem Aufschlag (Team A). Das Team, welches den Ball anschließend annimmt (Team B), hat maximal drei Ballkontakte, um den Ball zurück zum gegnerischen Team zu spielen. Gelingt es dem Team nicht, den Ball zurückzuspielen, liegt der Aufschlag weiterhin beim gegnerischen Team (Team A). Gelingt es dem Team jedoch, den Ball zurückzuspielen und einen Punkt zu erzielen, liegt nun das Aufschlagrecht bei Team B.

Ein Ball, der beim Aufschlag das Netz berührt und im gegnerischen Feld landet, wird nicht als Fehler gewertet. Dieser Punkt zählt.

Positionswechsel?

Im Gegensatz zum Hallenvolleyball gibt es keine festen Spielpositionen. In der Praxis bedeutet dies, dass sich jeder Spieler auf jeder Feldhälfte positionieren darf. Eine Rotation ist nur beim Aufschlag Pflicht. Solange ein Team erfolgreich aufschlägt – das gegnerische Team konnte den Ballwechsel bisher also nicht gewinnen – schlägt immer der gleiche Spieler auf. Sobald das Team den Ballwechsel verliert, muss der andere Spieler des Teams den Aufschlag durchführen, nachdem ein Ballwechsel erneut gewonnen wurde.

Der Seitenwechsel

Ein Seitenwechsel erfolgt im Beachvolleyball in den ersten beiden Sätzen nach jeweils sieben gespielten Punkten. Im dritten und gleichzeitig letzten Satz erfolgt der Seitenwechsel bereits nach fünf gespielten Punkten.

Seitenwechsel erfolgen aufgrund der unterschiedlichen Sonnen- sowie Windverhältnisse. So wird sichergestellt, dass keines der Teams benachteiligt wird.

Zwischen zwei Sätzen erfolgt eine einminütige Pause.

Der gegnerische Raum

Das Eindringen in das Spielfeld oder die Freizone des Gegners, also der Bereich außerhalb des Spielfelds, ist nur dann gestattet, wenn der Gegner dabei nicht behindert wird. Ein Übertreten ist also nur erlaubt, wenn keine Gegnerbehinderung, zum Beispiel in Form einer Berührung, stattfindet.

Körpereinsatz im Spiel

Grundsätzlich darf der Ball mit dem gesamten Körper, also allen Körperteilen gespielt werden – sogar mit dem Fuss. Einzige Ausnahme: Den Aufschlag muss der Spieler mit der Hand oder dem Arm ausüben.

Die Techniken

In der Regel muss ein Ball immer geschlagen werden. Das Halten oder Werfen eines Balls ist nicht zulässig. Als einzige Ausnahme gilt jedoch die Verteidigung gegen einen hart geschlagenen Angriffsball – hier darf der Ball für einen kurzen Moment mit den Fingern im oberen Zuspiel gehalten werden.

Ein Lob, also das Ablegen des Balls mit der offenen Hand, ist im Gegensatz zum klassischen Hallenvolleyball im Beachvolleyball verboten. Eine offene Hand im Rahmen eines Angriffs ist zudem nur bei einem Schlag erlaubt.

Das Pritschen zum Gegner ist nur im rechten Winkel (senkrecht) zur Schulterachse erlaubt. Bei der Annahme und Abwehr ist das Pritschen generell verboten.

Der Block zählt als erste Ballberührung, sodass nur noch zwei weitere Ballberührungen erlaubt sind.

Die Handzeichen

Mit dem folgenden Video wollen wir deine Verwirrung um die Handzeichen im Volleyball klären:

Von Julia Hein

Bildquelle: © Chris Goldberg, Lizenz: CC BY-NC 2.0 – https://www.flickr.com/photos/chrisgold/10737880433/

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