Beachvolleyball

Beachvolleyball im Portrait

Beachvolleyball – Was verbirgt sich hinter der Sportart?

Sand zwischen den Zehen, Sonne auf der Haut. Auch wenn Letzteres nicht immer zutrifft, lässt Beachvolleyball auch fernab von Strand und heißen Temperaturen immer ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen. Doch daneben birgt der Sport noch mehr: Schnelligkeit, Taktik und Willensstärke spielen im Beachvolleyball eine große Rolle. Ebenso darf in einer Competition zwischen zwei Teams die nötige Portion Teamgeist nicht fehlen – ebenso der Spaß. Das besondere Goodie: Beachvolleyball trainiert den ganzen Körper! Wie du siehst hat die Sportart einiges zu bieten – die Faszination für Beachvolleyball steigt.

Das Ziel des Matches

Beim Beachvolleyball versucht ein aus zwei Spielern bestehendes Team den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Dabei sind innerhalb eines Teams maximal drei Ballberührungen erlaubt. Im
 Idealfall wird mit einer Annahme begonnen, also mit dem Spielen des Balles in Richtung Netz. Anschließend erfolgt ein Zuspiel. Hierbei handelt es sich um das Spielen des Balls an einen netznahen Punkt. Abschließend wird der Angriffsschlag gespielt.

Beachvolleyball wird nach Punkten und Sätzen gespielt: In den ersten beiden Sätzen müssen jeweils 21 Punkte erzielt werden. Wird ein dritter, entscheidender Satz benötigt, müssen 15 Punkte erreicht werden. Hierbei gilt, dass mindestens zwei Punkte Vorsprung vorliegen müssen. Eine Punktbegrenzung – wann der letzte Satz eindeutig gewonnen wird – gibt es nicht.

Für wen ist Beachvolleyball geeignet?

Grundsätzlich kann selbstverständlich jeder, der sich für Beachvolleyball interessiert, den Sport betreiben. Vor allem Sportbegeisterte, die Outdoor-Sport vorziehen, kommen beim Beachen auf ihre Kosten.

Einen besonderen Vorteil bietet der Sport aber auch Menschen, die auf ihre Gelenke achten wollen: Durch den weichen Sand als Untergrund wird eine geringere Belastung auf die Gelenke ausgeübt als beim klassischen Hallen-Volleyball.

Kann ich Beachvolleyball im Verein spielen?

Da diese Website von Kölner Studierenden umgesetzt wird, haben wir uns auf die Suche nach einem Beachvolleyball-Verein gemacht. Leider mussten wir feststellen: Reine Beachvolleyball-Vereine findest du in der Region quasi gar nicht. Oder sagen wir, fast gar nicht. Einzige Ausnahme: der Beachclub 2000. Er ist der einzige Verein, der sich ausschließlich aufs Beachen konzentriert. Trainings und Turniere finden unter anderem in Köln, Düsseldorf und Niederkassel statt.

Neben diesem außergewöhnlichen Verein gibt es alternativ nur reine Volleyball-Vereine, die im Sommer die ein oder andere Beachsession einlegen. Kleiner Tipp: Du bist Student oder Studentin? Dann schau doch mal beim Hochschulsport vorbei – Beachvolleyball ist nämlich im Kölner Hochschulsport-Programm sowie beim UniSport² vertreten!

Zubehör und Kosten

Die Kosten, die beim Beachen aufkommen, sind in der Regel recht überschaubar. Ein Beachvolleyball kostet im Durchschnitt etwa zwischen 11 € und 55 €. Natürlich gibt es auch weit teurere Modelle. Für das anfängliche Spielen kannst du dich aber mit gutem Gewissen an dieses Preissegment halten.

Solltest du dich dazu entschließen, einem Verein beizutreten, fallen die klassischen Vereinskosten an. Wie hoch diese genau ausfallen, hängt vom jeweiligen Verein ab.

Du hast Lust auf das ein oder andere Match mit deinen Freunden auf einem lokalen Beachvolleyballplatz? Dann kommt eine sogenannte Platzmiete auf euch zu. Für eine Stunde in der Playa in Cologne zahlt man 25 €. Beim UniSport² kommt man als Student hingegen einiges günstiger weg: Hier zahlt man lediglich 4 € pro Platz und Stunde.

Von Julia Hein

Bildquelle: © Chris Goldberg, Lizenz: CC BY-NC 2.0 – https://www.flickr.com/photos/chrisgold/10765780315/

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