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Badminton Portrait

Was ist Badminton? Was ist das Ziel des Spiels?

Badminton ist ein Rückschlagspiel für zwei Spieler (Einzel) oder vier Spieler (Doppel). Ziel des Spiels ist es, den Ball so über das Netz in die gegnerische Feldhälfte zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht regelkonform zurückschlagen kann. Das aus dem Freizeitbereich bekannte Federballspiel, mit dem es manchmal verwechselt wird, hat dagegen möglichst lange Ballwechsel zum Ziel.

Was ist die Faszination des Spiels?

Badminton stellt hohe Ansprüche an die eigenen Reflexe, Grundschnelligkeit und Kondition und erfordert weiterhin für ein gutes Spiel Konzentrationsfähigkeit, Spielwitz und taktisches Geschick. Lange Ballwechsel und eine Spieldauer ohne echte Pausen setzen eine gut entwickelte Ausdauer voraus. Die Tatsache, dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung ohne deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton zu einem extrem raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Dem schnellen Angriffsspiel ist nur durch gute Reflexe und sehr rasche Laufarbeit zu begegnen. Der Wechsel zwischen hart geschlagenen Angriffsbällen, angetäuschten Aktionen sowie präzisem, gefühlvollem Spiel am Netz ist es, was die Faszination von Badminton ausmacht.

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Für wen ist die Sportart geeignet?

Badminton kann als eine der Sportarten angesehen werden, die höchste Ansprüche an den Spieler stellt. Um auch auf hohem Niveau siegreich sein zu können, werden ihm nicht nur körperliche Fähigkeiten unterschiedlichster Arten abverlangt, sondern auch besondere geistige und charakterliche Voraussetzungen. Die in der Badmintonszene viel zitierte Aussage von Martin Knupp, einem Autor vieler Badminton-Lehrbücher, soll dies verdeutlichen:

„Ein Badmintonspieler sollte verfügen über die Ausdauer eines Marathonläufers, die Schnelligkeit eines Sprinters, die Sprungkraft eines Hochspringers, die Armkraft eines Speerwerfers, die Schlagstärke eines Schmiedes, die Gewandtheit einer Artistin, die Reaktionsfähigkeit eines Fechters, die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers, die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters, die psychische Härte eines Arktisforschers, die Nervenstärke eines Sprengmeisters, die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren, die Besessenheit eines Bergsteigers sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.“

All denjenigen, die das Ganze nicht so verbissen als Wettkampf, sondern nur als nette Freizeitbeschäftigung sehen, sind hier aber ansonsten keine Grenzen gesetzt: Jedermann und Jederfrau kann Badminton ausüben, unabhängig von Alter und Vorwissen. Im Vordergrund steht hier vor allem der Spaß! 

Ist Badminton ausschließlich ein Vereinssport?

Das Schöne am Badminton ist, dass man auch außerhalb eines Vereins spielen kann, sodass eine Anmeldung nicht zwingend erforderlich ist.
Diejenigen, die ihr Können gerne ausbauen und auf höherem Niveau in Ligen spielen möchten, können allerdings nicht auf eine Anmeldung im Verein verzichten. Welche Vereine es in unserer Umgebung gibt und wo man ansonsten „just for fun“ spielen kann, findet Ihr auf der Seite „Orte“.

Von Jessica Geib

Bildquelle (2.): ©David&Gerlindé – https://www.flickr.com/photos/62223880@N00/360659197

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