Ausdauertraining

Ausdauersport – warum soll ich damit beginnen?

Drei gute Gründe für Ausdauersport

Du kannst deine Ausdauer an jedem Ort und zu jeder Jahreszeit auf etliche Arten verbessern. Dein einziger Feind ist dein innerer Schweinehund: Er fletscht die Zähne und bellt laut. Er will dir einreden, dass es draußen regne, der Weg zum Fitnessstudio doch viel zu weit, der Aufzug eine gemütlichere Alternative zur Treppe oder das Fernsehprogramm viel interessanter als körperliche Betätigung sei. Abgesehen davon, dass sich beispielsweise Filme oder Serien nicht nur in der Horizontalen, sondern auch auf dem Crosstrainer prima konsumieren lassen, stellen wir dem Schweinehund im Folgenden drei von unzähligen Gründen für das Ausdauertraining entgegen. Möge der notorische Nörgler daran ersticken.

 

Kondition verbessern

monitor-1303205_1280

Mitten im Zentrum, dennoch ruhig, nah am Park gelegen und mit einem phänomenalen Blick über die Stadt gekrönt – die neue Dachgeschosswohnung hat schon was. Wäre da nur nicht dieses eine Problem: Es gibt keinen Aufzug. Die Nachbarn starren dich schon ein wenig merkwürdig an, wenn du dich wie ein angeschossener Hund die Treppen hochschleppst und dabei schnaufst wie eine ausrangierte Dampflok. Ginge es nur um das Schamgefühl, könntest du einfach Augen und Ohren schließen und die unfreiwilligen Zeugen ignorieren. Doch du fühlst dich unwohl in deiner Haut und überlegst dir jeden Gang zum Briefkasten dreimal.

Ausdauertraining führt dich aus der Sackgasse heraus: Indem du dich körperlich betätigst, steigerst du deine Kondition und wirst die Treppen binnen kurzer Zeit mit Leichtigkeit nehmen. Auch wirst du keine Probleme mehr haben, Busse gerade noch rechtzeitig zu erwischen oder dich bei Spaziergängen mit deinen Liebsten unangestrengt unterhalten zu können. Du wirst deinen gesamten Alltag wesentlich entspannter und angenehmer wahrnehmen.

 

Körpergewicht reduzieren

horizontal-1155878_1920

Du hast über die Feiertage zugenommen oder leidest schon dein Leben lang unter Übergewicht? Der Vorsatz, überflüssige Pfunde loszuwerden, ist einer der größten Motivatoren, sich sportlich zu betätigen: Du kannst gezielt auf einzelne Etappenziele und ein großes Hauptziel hinarbeiten. Beispielsweise darauf, endlich wieder in dein Lieblings-Oberteil zu passen, am Strand nicht mehr den Bauch einziehen zu müssen oder all die Lästermäuler, die dich seit Jahren hänseln, mundtot zu machen. Ein überaus wichtiges Ziel ist selbstverständlich auch die Vorbeugung von Krankheiten.

Je länger du Übergewicht mit dir herumträgst, umso größer ist der innere Schweinehund. Er wird dir sagen, du müssest dich im Fitnessstudio zwischen all den durchtrainierten Muskelbergen schämen. Und auf Dauer sei das Gewicht eh nicht loszuwerden – der böse Jojo-Effekt lauere schließlich hinter der nächsten Ecke. Und: Wenn schon abnehmen, dann reiche ja wohl eine Ernährungsumstellung.

Keine Frage: Je höher das Übergewicht, umso steiniger ist der Weg. Aber wir versichern dir: Mit der Kombination aus einer bewussteren, kalorienreduzierten Ernährung und Sport (hierzu zählt neben Ausdauer- auch Krafttraining) bringst du Fettdepots zum Schmelzen, steigerst dein Wohlempfinden und schaffst die besten Voraussetzungen dafür, dass deine Haut dich beziehungsweise sich trotz des Gewichtsverlusts nicht hängen lässt.

 

Krankheiten vorbeugen

doctor-563428_1920

Niemand möchte ständig krank sein und sich schlecht fühlen. Vor allem nicht, wenn sich durch das eigene Verhalten bestimmte Krankheiten vermeiden lassen. Die eigene Gesundheit ist der beste Grund, die Ausdauer zu trainieren.

So kann regelmäßiges Ausdauertraining die körpereigene Immunabwehr unterstützen, niedrigen Blutdruck ankurbeln, das Herz stärken, die Gefäßwände elastisch halten, erhöhte Blutfettwerte wie Cholesterin und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

 

 

 

Video-Tipp:

Kompaktwissen: Ausdauer/Laufen (Joggen)

 

Von Dominik Winter

 

sports2discover

ALL RIGHTS RESERVED © 2015 FUELTHEMES | EDITED BY ONLINE-REDAKTEURE TH KÖLN 2016